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    "Sehnst du dich nach den Tagen zurück, wo Männer noch Männer waren und ihre Gerätetreiber selbst schrieben?"  Linus Torvalds

    Linux ("Linus Unix") wurde im Jahre 1991 von dem finnischen Studenten Linus Torvalds entwickelt, der ein einfaches Unix schreiben wollte, das auf 386er PCs laufen sollte. Inspiriert wurde es von Minix, einem kleinen Unix-System von Andy Tanenbaum.

    Torvalds verteilte die Version 0.12 über FTP im Internet, was dazu führte, daß die Anzahl der Tester explosionsartig anstieg und die Weiterentwicklung weltweit stattfand.

    Im Jahre 1993 wurde der Kernel an die GNU-Umgebung der "Free Software Foundation" angepaßt, was zur Folge hatte, daß man nun auf eine große Zahl von Software und anderer Tools zurückgreifen konnte. 1994 wurde eine grafische Benutzerumgebung, entwickelt vom Xfree86-Projekt, implementiert. Linus Torvalds stellte nun den Quelltext des Linux-Kernels offiziell unter die GPL ("General Public License").

    Mittlerweile hat sich Linux vom reinen "Bastler"-Image befreien können und ist zu einem ernstzunehmenden alternativen Betriebssystem geworden. Viele namhafte Firmen portieren ihre Software auf Linux und es gibt eine Menge leicht zu installierender Distributionen (z.B. openSUSE, Fedora, Mandriva, Ubuntu usw.) auf dem Markt.

    Heute wird Linux von einigen Tausend Entwicklern quasi "ehrenamtlich" ständig weiterentwickelt. Schätzungen zufolge nutzen weltweit mehr als 10 Millionen Anwender das freie Betriebssystem. Linus Torvalds, der inzwischen in den USA lebt, programmiert mittlerweile kaum noch selber, sondern ist sozusagen der oberste Koordinator der Kernelentwicklung.

    "Ein Großteil des Erfolges von Linux kann auf meine persönlichen Unzulänglichkeiten zurückgeführt werden: 1. Ich bin faul. Und 2.: Ich genieße es, Anerkennung für die Arbeit anderer einzuheimsen."  Linus Torvalds